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Ursula Helmhold, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Schaumburg setzt sich für die Fortsetzung der Arbeit des Mehrgenerationenhauses in der "Alten Polizei ein.
"Das Mehrgenerationenhaus hat sich etabliert und bewährt und ist aus unserer sozialen Landschaft nicht mehr wegzudenken ", sagte Ursula Helmhold.
Die frühere Sozialministerin Ursula von der Leyen habe diese Projekte "unter großem Getöse" in Niedersachsen ins Leben gerufen und als Bundesfamilienministerin 2005 auf Bundesebene das Programm mit Bundesmitteln fortgesetzt. In Niedersachsen bestehende Mehrgenerationenhäuser wurden in das Bundesprogramm übernommen. Ende nächsten Jahres läuft nun die Bundesförderung aus. "Damit ist die Existenz der Mehrgenerationenhäuser gefährdet", sagte die Abgeordnete. Die neue Sozialministerin sei jetzt in der Pflicht. Keinesfalls dürfe man den finanziell klammen Kommunen das Finanzierungsproblem "vor die Füße kippen".
Wenn der Bund nach der Phase der Modellförderung die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser Ende 2011 endgültig beende, müssten neue Wege einer gemeinschaftlichen Finanzierung zwischen Bund, Land und Kommunen gesucht werden, um diese Gemeinschaftszentren nicht ins Aus laufen zu lassen.
Helmhold ist davon überzeugt, dass es "nicht lediglich Frau von der Leyen zu beschimpfen, wie es die SPD-Kollegen im Moment täten. Im Gegensatz dazu versucht die Schaumburger Sozialpolitikerin den Prozess in Hannover konstruktiv zu begleiten. Auf ihre Initiative hat die Grünen-Fraktion einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, eine dauerhafte Finanzierung und Absicherung der Mehrgenerationenhäuser mit allen Beteiligten sicherzustellen. Helmhold strebt dabei eine überfraktionelle Einigung für die Weiterführung der Einrichtungen an.