

Ministerpräsident muss sich gegen Laufzeitverlängerungen aussprechen
Vor dem Hintergrund des Herunterfahrens von Atomkraftwerken aufgrund der Hitzewelle bekräftigt die heimische Landtagabgeordnete Ursula Helmhold (Grüne) ihre Kritik an den Plänen zur Laufzeitverlängerung. "Die Vorgänge zeigen, dass Atomkraftwerke eben nicht die stets behauptete Versorgungssicherheit bieten", sagte die Abgeordnete. Dies werde sich in Zukunft noch verschärfen, da im Rahmen der Klimaerwärmung noch häufiger mit der Abschaltung/Drosselung wegen Überhitzung der Flüsse zu rechnen sei.
Eine Laufzeitverlängerung diene vor diesem Hintergrund nicht der Sicherung der Stromversorgung, sondern lediglich dem Profit der Stromkonzerne, so Helmhold. Das Umweltbundesamt habe gerade bekräftigt, dass der Atomstromanteil bis 2021 komplett durch erneuerbare Energien ersetzt werden könne. Dies sei auch eine Chance für die niedersächsische Wirtschaft. "Ministerpräsident McAllister muss die Interessen Niedersachsens wahren und sich endlich klar gegen Laufzeitverlängerungen aussprechen", so Helmhold.