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22. Januar 2010

Helmhold: Kreis hat gute Argumente für 2 neue Gesamtschulen

Mit großem Bedauern und Unverständnis hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion und Rintelnder Ratsfrau Ursula Helmhold, den ablehnenden Vorbescheid der Landesschulbehörde zu den beiden geplanten neuen IGS in Schaumburg zur Kenntnis genommen. "Grundlage dieser vorläufigen Ablehnung ist die unsinnige Vorgabe der Fünfzügigkeit als Mindestgröße, während bei allen anderen Schulformen eine Zweizügigkeit reicht. Damit versucht die Landesregierung die von den Eltern aus pädagogischen und bildungspolitischen Gründen gewünschten Gesamtschulen zu verhindern", so Helmhold. Sie unterstützt deshalb das landesweite "Volksbegehren für gute Schulen" mit dessen Hauptforderungen: Regelschulzeit von 13 Jahren für Gymnasien und IGSen sowie Vier- statt Fünfzügigkeit bei IGS-Gründungen. Die entsprechenden Unterlagen sind auf der Homepage der Abgeordneten hinterlegt.

Der Landkreis, so die Abgeordnete, habe einen nachvollziehbaren, auf realistischen Zahlen beruhenden Antrag eingereicht. Sie sei optimistisch, so Helmhold, dass die Landesschulbehörde im geplanten Gespräch mit dem Landrat die Argumentation der Schaumburger nachvollziehen könne.

"Der Bedarf ist da und für die nächsten Jahre definitiv nachgewiesen. Wer für sein Kind einen Platz an einer Gesamtschule möchte, muss diesen auch bekommen, " so die Abgeordnete abschließend.

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