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8. Januar 2010

Helmhold gegen Abfalldeponie als Nachnutzung für Kiesgrube - Transparentes Verfahren gefordert

Mit einer Anfrage an die Landesregierung will die Rintelner Landtagsabgeordnete Ursula Helmhold jetzt klären, welches Interesse das Land an den Plänen der Firma Reese hat.

Helmhold argwöhnt nämlich, dass das Land als Eigentümerim der Flächen an der Deponie mitverdienen will. Sie will deshalb wissen, welche Zusagen und Vereinbarungen die Landesforst mit der Firma Reese in diesem Zusammenhang schon geschlossen hat.

"Keinesfalls darf das Land sich über eine potentielle Gefährdung des Rintelner Trinkwassers seine klammen Kassen füllen", meint die Abgeordnete, die auch befürchtet, dass das Land für eventuelle Schadstoffbelastungen in Haftung genommen werden könnte.

Helmhold forderte in diesem Zusammenhang auch ein transparentes und öffentliches Verfahren. Nach ihrer Auffassung ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich, weil sich in unmittelbarere Nähe ein Wasserschutzgebiet befindet. Keinesfalls, so Helmhold, dürfte eine Deponie, die mit der eigentlich notwendigen Renaturierung nicht das geringste zu tun habe, hinter verschlossenen Türen genehmigt werden.

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