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Als "teure Verbohrtheit" haben die Rintelner Grünen die bisherige Haltung des Rintelner Rats in der Frage der Ausweisung von Flächen für die Windenergie bezeichnet.
Mit Ausnahme der Grünen-Abgeordneten und des Bürgermeisters hatten sämtliche Ratsmitglieder eine Vorrangfläche in einem Vogelschutzgebiet ausgewiesen und waren damit vor Gericht gescheitert.
Insbesondere die Juristen im Rat (Neuhäuser und Sasse (WGS) sowie Frühmark (CDU) hätten die Stadt, gegen den Rat des Ersten Stadtrats, in den teuren Prozess getrieben.
Der Stadt seien dadurch erhebliche Kosten entstanden: 78.599 Euro, davon 17.629,57 Euro allein für Anwaltskosten. "Dieses Geld wurde verschleudert. Es war von vornherein klar, dass es keine Erfolgsaussichten für die Ausweisung gab, da die Auenlandschaft an der Ellerburg in Wesernähe ein wichtiger Rückzugs- und Durchzugsraum für Zugvögel ist", so Helmhold.
Sie hoffe sehr, dass es bei der Vorstellung des neuen – aus ihrer Sicht völlig unnötigen - Gutachtens und der Auswirkung einer neuen Vorrangfläche nicht zu einer Neuauflage der Blockade komme.
Man dürfe sich nur an fachlichen Kriterien orientieren und endlich "Mut zur Entscheidung" beweisen.