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Die Meldungen über den bevorstehenden massiven Stellenabbau in den Kreiskrankenhäusern haben die heimische Landtagsabgeordnete, Ursula Helmhold, alarmiert.
Die Auslagerung von fast 100 Stellen aus den Bereichen Küche, Haustechnik, Pforte und Reinigung auf externe Dienstleister solle eine Einsparung von 7,4 Millionen Euro erbringen. "Diese Einsparung wird auf dem Rücken der, zum größten Teil weiblichen, Beschäftigten in diesen Bereichen erbracht", befürchtet Helmhold. Bislang galten für diese Beschäftigten Tariflöhne, die sich an den Tarifwerken des öffentlichen Dienstes orientierten. Alle bisherigen Erfahrungen zeigten, dass das Einsparpotential nur durch Dumpinglöhne zu erreichen sei und eine große Anzahl der Betroffenen zukünftig auf ergänzende Hartz-4-Leistungen angewiesen sein werde. Bundesweit, so die Abgeordnete, seien zurzeit 326.000 Menschen trotz eines Vollzeitarbeitsplatzes auf ergänzende Leistungen angewiesen.
Helmhold fordert Transparenz darüber, zu welchen Bedingungen externe Dienstleister die Leistungen zukünftig erbringen sollen und wie genau sich das Sparpotential errechnet. Der Personalrat müsse an jeder Stelle des Prozesses auf Augenhöhe beteiligt werden.
"Menschen, die im Krankenhaus liegen, benötigen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch ein Umfeld, in dem sie genesen können. Dazu gehören saubere Zimmer und reine Wäsche ebenso wie gesunde Verpflegung. Servicekräfte in Kliniken verrichten unverzichtbare Dienstleistungen, die den Patienten den Aufenthalt im Krankenbett angenehmer gestalten. Dafür müssen sie vor Dumpinglöhnen geschützt werden, " so Helmhold abschließend.