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25. Juni 2009

Unterrichtsversorgung in Schaumburg zum kommenden Schuljahr nicht gesichert – Landesregierung hat kein Konzept

In den Schulen in Schaumburg ist die Unterrichtsversorgung zum kommenden Schuljahr nicht gesichert. Das habe eine Anfrage an die Landesregierung deutlich gemacht, erklärte die Schaumburger Grünen-Abgeordnete Ursula Helmhold. Durch das Auslaufen des Lehrerarbeitszeitkontos würden zum kommenden Schuljahr in Schaumburg ca. 750 Unterrichtsstunden entfallen. Das entspreche 28,1 vollen Lehrerstellen. Besonders hoch ist das Unterrichtsfehl in den Grundschulen (-6,6), Realschulen (-7,2) und an den Förderschulen (-6,4).

"Auch eine Woche vor den Sommerferien konnte die Landesregierung nicht sagen, wie diese Unterrichtslücke in den Schulen in Schaumburg gefüllt werden soll", kritisierte Helmhold. Zwar habe die Landesregierung in Schaumburg Lehrerstellen ausgeschrieben. Zum größten Teil würden damit aber Stellen wiederbesetzt, die durch Pensionierungen frei geworden seien. Die Lücken durch das Auslaufen der Lehrerarbeitszeit könnten damit nicht geschlossen werden.

 

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