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Die im Jahr 2003 von CDU und FDP gestrichenen Zahlungen für den Verdienstausfall von ehrenamtlichen Jugendbetreuern müssen wieder aufgenommen werden. Diese Forderung der Jugendverbände wird von der heimischen Abgeordneten Ursula Helmhold und ihrer Fraktion voll unterstützt.
Die Tatsache, dass immer weniger Freiwillige zur Verfügung stehen, weil für die Begleitung von Freizeit- und Ferienmaßnahmen unbezahlter Sonderurlaub genommen werden muss, sei "ein Alarmzeichen", sagte die parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion. Die Grünen-Politikerin unterstützt damit die Forderungen der Jugendverbände, die sich durch die Kürzungen massiv in ihrer Arbeit eingeschränkt sehen.
Helmhold erinnerte daran, dass die Jugendarbeit durch das Jugendförderungsgesetz ausdrücklich auf den Ausgleich von Benachteiligungen junger Menschen verpflichtet ist. "Ehrenamtliche Arbeit lebt nicht allein von Luft und Liebe", sagte die Grünen-Politikerin. "Wenn der gesetzliche Auftrag ernst genommen werden soll, dann müssen dafür auch die Mittel zur Verfügung stehen."
Die Grünen fordern auch die Rücknahme der Streichung der Mittel, mit denen Kindern aus finanzschwachen Familien die Teilnahme an Ferienfahrten ermöglicht werden soll. "Gerade diese Kinder sind auf Hilfen angewiesen damit ihre Benachteiligungen wenigstens zum Teil ausgeglichen werden können, " so Helmhold. Sie verwies auf die Tatsache, dass in Niedersachsen jedes 6. Kind in Armut lebt und auf Hilfen zur Teilhabe angewiesen ist.