Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Mit deutlicher Kritik an Bundes- und Landesregierung reagierte die grüne Landtagsabgeordnete Ursula Helmhold auf die Meldungen über drohende Streckenstilllegungen im Zuge der Bahnprivatisierung. "Nicht nur der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bahnprivatisierung hat grundlegende Mängel. Auch der Verkehrspolitik von Minister Hirche fehlt ein Konzept, das die großen Themen der Zukunft wie demografische Entwicklung und Klimaschutz berücksichtigt", erklärte die Spitzenkandidatin der Grünen heute in Hannover. Sie teile die Befürchtungen verschiedener Verbände, dass viele Regionen in Niedersachsen die Verlierer der geplanten DB-Privatisierung sein werden.
Im Januar habe die Bahn eine "Strategie ProNetz"veröffentlicht, so Helmhold weiter. Darin habe die DB AG angeordnet, keine präventiven Instandhaltungen mehr zu machen. Helmhold: "Im Klartext: das Nebennetz in der Fläche wirft nicht genug ab und soll daher verrotten!"
Helmhold forderte Minister Hirche auf, mehr Mittel für den Ausbau und Erhalt der Schienen-Infrastruktur einzusetzen. "Allein mir fehlt der Glaube, dass der Minister für eine nachhaltige und klimaschutzorientierte Verkehrspolitik taugt!" Bislang habe sich Minister Hirche eher durch unsinnige Autobahn-Projekte oder das Festhalten an umstrittenen Monstertrucks hervorgetan.