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5. September 2007

Helmhold: Mitschuld des Wirtschaftsministers bei Erlebnisweltdebakel

Wirtschaftsminister setzt bei umstrittenem Tourismusprojekt Landesmillionen in den Sand

Die heimische Abgeordnete und Spitzenkandidatin der niedersächsichen Grünen, Ursula Helmhold,  sieht eine Mitschuld des Wirtschaftsministers bei der drohenden Pleite der "Erlebniswelt Renaissance".

"Hier steht offensichtlich ein finanzielles Desaster für die betroffenen Landkreise Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden bevor", erklärte die Abgeordnete.

Wirtschaftsminister Hirche habe einmal mehr eine Region mit einem Großprojekt "beglückt", das sich jetzt als "Bärendienst" erweise. Die Fehler seien bereits in der Startphase des Projekts gemacht worden. Der Ministeriumsvertreter im Aufsichtsrat habe offensichtlich seine Hausaufgaben nicht gemacht, so Helmhold.

"In diesem Projekt werden jetzt nicht nur Landes-, Bundes- und EU-Millionen der SteuerzahlerInnen versenkt. Die Zeche zahlen vor allem die Landkreise, die sich auf nie erreichte illusorische Besucherprognosen verlassen haben, die auch das Ministerium offenbar niemals angezweifelt oder überprüft hat", stellt die Abgeordnete abschließend fest.

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