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12. Februar 2007

Helmhold: „Unverbindliche Plauderei" auf dem Sofa ersetzt nicht Konzepte gegen Versalzung von Werra und Weser

Die Landtagsgrünen haben das Gespräch des niedersächsischen Umweltministers mit seinem hessischen Amtskollegen zu der geplanten Salzeinleitung durch Kali+Salz (K+S) in die Werra als "unverbindliche Plauderei auf Sanders Sofa" bezeichnet. Das einzige Ergebnis sei offensichtlich, dass man die Telefonnummern ausgetauscht habe und sich künftig gegenseitig informieren wolle, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und heimische Abgeordnete Ursula Helmhold heute (Montag) in Hannover.

Es reiche nicht aus, dass Niedersachsen kontinuierlich über die Planungen und das Genehmigungsverfahren für die Salzpipeline unterrichtet werde. "Wir erwarten von den verantwortlichen Ministern Konzepte und Vorschläge, wie die Versalzung von Werra und Weser gesenkt werden soll." Insbesondere müsse der Umweltminister mit Nachdruck auf eine Absenkung des viel zu hohen Grenzwerts von 2500 Milligramm Salz pro Liter drängen, der noch aus Kriegszeiten stamme, so Helmhold. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Werra und Weser auf dieser Grundlage für die nächsten 700 bis 1000 Jahre versalzen und damit nachhaltige Schäden an der Natur verursacht würden.

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