Bündnis 90/Die Grünen

PRESSEMITTEILUNG


Datum: 2. Juli 2006

Helmhold: Enttäuschende Antwort der Landesregierung

Eine Verbesserung bei der Sonderpädagogischen Grundversorgung im Landkreis Schaumburg ist nicht in Sicht

Mit einer kleinen Anfrage hatte sich Ursula Helmhold, heimische Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende von B90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag an die Landesregierung gewandt, um Klarheit über die zukünftige sonderpädagogische Grundversorgung im Landkreis Schaumburg zu erhalten. Der Landkreis Schaumburg beabsichtigt gemäß dem Erlass des Kultusministeriums vom 01.02.2005, die sonderpädagogische Grundversorgung in 18 von 27 Grundschulen im Landkreis einzuführen und damit erheblich auszuweiten.

"Leider hält sich die Landesregierung in der Beantwortung meiner Anfrage äußerst bedeckt", so Helmhold. Obwohl man das Konzept des Landkreises für "umfangreich und begründet" halte, werde keine Zusage für die Bereitstellung von zusätzlichen Förderlehrkräften gemacht, die für die Einrichtung des Beratungszentrums bzw. für die Grundversorgung nötig wären.  Damit werde die positive Entwicklung im Landkreis ausgebremst.

Helmhold hofft sehr, dass das Kultusministerium nun wenigstens eine Möglichkeit finden wird, um, wie in der Antwort der Landesregierung formuliert, " aus vorhandenen Ressourcen erste Schritte zur Realisierung des Konzeptes" in Angriff zu nehmen.