
NR. 151
Datum: 30. Juni 2005
Darüber hinaus sollen Regelungen abgeschafft werden, die die Parlamentsarbeit behindern und die Rechte der Abgeordneten sollen gestärkt werden. Die Grünen schlagen vor, alle drei Wochen zweitägige Landtagssitzungen durchzuführen, Redezeiten und Tagesordnungen zu flexibilisieren und das starre Fragestundenmuster aufzulockern. Die Beratungen sollen insbesondere auch durch die Öffentlichkeit der Ausschusssitzungen bürgernäher werden.
"Während wir damit wichtige und in vielen anderen Landesparlamenten erprobte Verbesserungen vorschlagen, hat sich die FDP aufs Lamentieren verlegt", stellte Helmhold nach der heutigen Pressekonferenz des FDP-Fraktionsvorsitzenden Röslers fest. Das dort vorgelegte dreiseitige Papier enthalte keinen einzigen Vorschlag zur Verbesserung der Parlamentsarbeit.
Unlängst hätte Rösler noch poesieschwanger erklärt "Die Diskussion ist die Mutter aller Dinge." Helmhold ergänzte: "Anscheinend ist aber Ideenlosigkeit die Schwiegermutter der FDP bei der Parlamentsreform!"