
NR. 250
Datum: 25. Oktober 2005
"Wenn die WM ein Fest für alle werden soll, dann dürfe dieses Thema nicht ausgeblendet werden, so die Grünen-Abgeordnete. Menschenhandel und Zwangsprostitution seien besonders verabscheuungswürdige Verbrechen, die äußerst zerstörerisch auf die Opfer wirken. Umso mehr sei die Haltung des Deutschen Fußballbundes (DFB) zu kritisieren, der laut seines Vorsitzenden Mayer-Vorfelder nicht willens sei, sich mit der "leidigen Sache" auseinanderzusetzen.
Da das Land dem DFB im Rahmen der WM mehr als 3,1 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen will, fragt Helmhold in einer kleinen Anfrage auch nach Möglichkeiten, den Verband doch noch in die Pflicht zu nehmen. "Ansonsten könnte das Geld ja auch außerhalb dieser ignoranten Organisation Verwendung finden."
Anlage: Kleine Anfrage