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Das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration (MS) hat im Mai dieses Jahres eine Studie zur Erfassung und Bewertung von Beratungsangeboten für Familien und ältere Menschen in Auftrag gegeben. Ziel der Studie, die in sieben Landkreisen und zwei kreisfreien Städten durchgeführt wird, ist die Ableitung einer Grundlage zur Weiterentwicklung von Beratungsstrukturen.
Seit Frühjahr dieses Jahres liegt dem Ministerium die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung des Landes Niedersachsen 2011 vor. Diese beinhaltet eine Strukturindikatoren-Clusteranalye, das heißt die Bildung von Gruppen vergleichbarer Landkreise und kreisfreier Städte aufgrund von Strukturindikatoren. Die Autoren schlagen sieben Gruppen vor. Die vom Ministerium im Mai dieses Jahres in Auftrag gegebene Studie berücksichtigt jedoch nur vier der sieben Vergleichsgruppen kommunaler Gebietskörperschaften.
Während für die ebenfalls vom MS in Auftrag gegebene "Handlungsorientierte Sozialberichterstattung" vor Beginn der Studie eine Lenkungsgruppe unter Einbeziehung der kommunalen Spitzenverbände und der LAG der Freien Wohlfahrtspflege gebildet worden ist, ist bei der im Mai dieses Jahres in Auftrag gegebenen Evaluations-Studie darauf verzichtet worden.
Wir fragen die Landesregierung:
Gabriele Heinen-Kljajic Ursula Helmhold