

Abgeordnete Frau Helmhold (GRÜNE)
Zukunft der Gleichstellungspolitik in den Kommunen
Nachdem die Landesregierung das Instrument der Frauenbeauftragten infrage gestellt hat, und
vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die verfassungsrechtliche Zielvorgabe der Gleichstellung
auch nach 50 Jahren noch immer nicht erreicht ist, frage ich die Landesregierung:
1. Welche Alternativen zur jetzigen Regelung schlägt sie vor, um sicherzustellen, dass auch
zukünftig in den Kommunen aktive Maßnahmen zur Umsetzung des Gleichstellungsauftrags
ergriffen werden?
2. Welche Instrumente können aus Sicht der Landesregierung in den Kommunen die Frauenbeauftragten
ersetzen?
3. Wie will die Landesregierung überprüfen, dass in den Kommunen gegebenenfalls ohne das
Instrument der Frauenbeauftragten eine aktive Gleichstellungspolitik betrieben wird?