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Die Landtagsgrünen beteiligen sich am Wettbewerb "fahrradfreundlichster Betrieb", den die Stadt Hannover ausrichtet und der heute (Dienstag) gestartet wird.
Neben drei Mindestkriterien, die "locker erfüllt" werden ist im Bewerbungsbogen noch eine lange Liste "fahrradfreundlicher Zusatzaktivitäten" aufgeführt: so zum Beispiel das für alle nutzbare Dienstrad, der fraktionseigene Regenjacken- und Helmverleih sowie der Vorrat an Fahrradflickzeug, das getreu dem Motto "was platzt und kracht wird heil gemacht" zur Verfügung steht. "Auch kleine Betriebe können große Beiträge zur Minderung von CO2 und anderen Schadstoffen leisten", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold bei Abgabe der Bewerbungsunterlagen.
Im Schnitt würden in Deutschland jährlich pro Person nur 290 km auf dem Rad zurückgelegt. In den Nachbarländern Niederlande und Dänemark sei dieser Anteil dreimal so hoch. "Da liegt noch ein großes Potenzial und wir hoffen auf viel Konkurrenz", sagte die Grünen-Politikerin.
Das nächste Angebot im Rahmen des Wettbewerbs ist eine in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durchgeführte Kodierung der Zweiräder der Betriebsangehörigen.
