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5. Mai 2009

GRÜNE: Ergebnisoffene Ausschreibung für Landtagsumbau darf nicht zum Lippenbekenntnis werden

Gegen Landtags-Tiefgarage - Parkmöglichkeiten in umliegenden Parkhäusern nutzen

Die Landtagsgrünen befürchten, dass die von Landtagspräsident Dinkla versprochene ergebnisoffene Ausschreibung für den Landtagsumbau ein "reines Lippenbekenntnis" bleibt. "Wir Grünen fordern für die geplante Ausschreibung eine Lösung, die einen Erhalt des denkmalgeschützten Plenarsaals möglichst garantiert", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold am Dienstag (heute) in Hannover nach einer Sitzung, auf der ihre Fraktion ein entsprechendes Positionspapier verabschiedet hat.

Der bisher angemeldete Raumbedarf mit mehr Besprechungsräumen und mehr Platz für die Regierung und die Sonderwünsche aus der Baukommission seien architektonisch in der bestehenden Hülle nicht vernünftig unterzubringen, sagte die Grünen-Politikerin.

Die Grünen sprachen sich auch gegen den Plan Dinklas aus, eine Tiefgarage mit 85 Plätzen neu zu bauen. In fußläufiger Umgebung des Plenarsaals stehen stünden selbst in Zeiten der Spitzennachfrage noch ausreichend Plätze in Parkhäusern zur Verfügung. Helmhold: "Es ist für den Landtag viel günstiger, dort die gewünschten Zusatzkapazitäten anzumieten." Eine Tiefgarage würde eine Umbaulösung im Plenarbereich extrem verteuern, denn sie müsste unabhängig vom Oesterlen-Bau zusätzlich neu gebaut werden.

 

Helmhold: "Ich hoffe, dass die kritische öffentliche Diskussion die Baukommission bei der bevorstehenden Entscheidung am 18. Mai noch zu einer Lösung bringt, die einen Erhalt des Oesterlen-Baus tatsächlich möglich macht."

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