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12. Februar 2009

GRÜNE fordern flächendeckende Einrichtung von Pflegestützpunkten

Landesregierung lässt Bundesmittel verfallen

Die Landtagsgrünen fordern die flächendeckende Einrichtung von Stützpunkten, in denen Pflegebedürftige und deren Angehörige unabhängig und frei von Trägerinteressen beraten werden. "Die Betroffenen brauchen angesichts der einschneidenden Veränderung, die durch die Pflegebedürftigkeit entsteht, eine Orientierung im Dschungel der Angebote", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold am Donnerstag (heute) in Hannover.

Die Grünen-Politikerin warf der niedersächsischen Sozialministerin vor, die Einrichtung der Stützpunkte aus ideologischen Gründen zu blockieren. Ross-Luttmann setze allein auf ehrenamtliche Netze durch die von ihr geförderten Seniorenservice-Büros. Damit würden aber die bis 2011 zur Verfügung stehenden Bundesmittel für die Einrichtung solcher Stützpunkte verfallen.

Helmhold: "Statt die guten Erfahrungen mit dem einzigen niedersächsischen Modellstützpunkt in Hannover umzusetzen, lässt die Landesregierung die Pflegebedürftigen allein und versäumt einmal mehr wichtige Weichenstellungen im Hinblick auf die demographische Entwicklung".

Die Grünen haben einen entsprechenden Entschließungsantrag für die nächste Plenarsitzung eingebracht.

 

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