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17. November 2008

GRÜNE: Schlechte wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser auf „Investitionsfaulheit“ des Landes zurückzuführen

Sparen auf Kosten der Beschäftigten

Die schlechte wirtschaftliche Lage der niedersächsischen Krankenhäuser ist nach Ansicht der Landtagsgrünen maßgeblich auf die "Investitionsfaulheit" des Landes bei den baulichen Maßnahmen zurückzuführen. "Das Land muss hier erheblich zulegen", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold heute (Montag) anlässlich der vom 'Aktionsbündnis Krankenhaus' geplanten Protestaktionen. Momentan würden dringend notwendige Investitionen für Ausbau, Sanierung und Umbau von Krankenhäusern aus den Pflegesätzen finanziert. "Das geht auf Kosten der Patienten und vor allem auch auf Kosten des Pflegepersonals", kritisierte die Grünen-Politikerin.

Angesichts der zum Teil dramatischen Lage von Krankenhäusern sei es nicht verwunderlich, dass der Verkauf kommunaler Krankernhäuser an privatgewerbliche Träger unvermindert weiter gehe, sagte Helmhold. Die Pluralität der bisherigen Trägerlandschaft gehe damit verloren. Auch die Maßnahmen der Bundesgesundheitsministerin zur Neueinstellung von Pflegekräften seien "unzureichend". Viele Krankenhäuser könnten die Mittel für die erforderliche Gegenfinanzierung nicht aufbringen.

 

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