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Die Landtagsgrünen haben Sozialministerin Ross-Luttmann vorgeworfen, sich zunehmend mit der Bildung von Bündnissen und Runden Tischen aus ihrer politischen Verantwortung zu stehlen. Allein im Sozialministerium seien seit 2004 elf neue Bündnisse, Runde Tische und Preis-Aktionen entstanden, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula Helmhold am Freitag (heute) in Hannover. Mit der heutigen Gründung des "Bündnis für alle Kinder" werde die Ministerin zur "Queen of Table-Talking".
In krassem Gegensatz dazu stünde das nachlassende Engagement der Ministerin.
Helmhold: "Der erst 2008 eingerichtete Sozialfonds für ein warmes Essen an Ganztagsschulen wurde wieder auf Null gekürzt und auch die angekündigte Gesetzesinitiative im Bundesrat zu Erhöhung der Hartz IV-Kinderregelsätze ist im Sande verlaufen."
Die stiefmütterliche Behandlung der armen Landeskinder durch Ross-Luttmann könne nicht dadurch wettgemacht werden, dass immer neue Bündnispartner an runde Tische geladen werden. "Das sind zu viele warme Worte und zuwenig warmes Essen auf den Tischen der Armen."