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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ursula Helmhold hat die "unzumutbare Verschiebe- und Verzögerungstaktik" der Landesregierung beim Ausbau der integrativen Betreuung von behinderten Kindern in Krippen kritisiert. Nachdem der Bund und die Länder einen massiven Ausbau der Betreuung der unter 3-jährigen Kinder vereinbart hätten, komme es nun auf die Landesregierung an, wie sie den Ausbau von Kinderkrippen umsetze. Dabei blieben bei der bisherigen Planung die betroffenen Kinder auf der Strecke, weil die Landesregierung neue Regelungen zur integrativen Betreuung von Kleinkindern verschleppe und die Eltern seit Monaten hinhalte.
Helmhold: "Damit offenbaren CDU und FDP einmal mehr ihre ideologischen Vorbehalte gegen die integrative Erziehung!" Mit einem Entschließungsantrag will die Grünen-Politikerin den Druck darauf erhöhen, dass die Landesregierung endlich den auf Hilfe und Unterstützung wartenden Eltern ein Angebot mache.