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Liebe Freundinnen und Freunde,
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt, die veröffentlichte Stimmung ist euphorisch.
Ich frage mich nur, warum so viele Menschen im Land trotzdem im Schatten bleiben:
Ministerpräsident Wulff spricht oft und gern über das Soziale. Sein Handeln spricht aber eine ganz andere Sprache:
Das ist doch nicht sozial!
Die Armut in Niedersachsen steigt. Darunter leiden am meisten die Kinder:
Aber die Regierung Wulff verweigert seit 2003 einen neuen Armuts- und Reichtumsbericht oder eine Sozialberichterstattung. Wahrscheinlich soll das Elend nicht noch sichtbarer werden. Nichts sagen, nichts hören, nicht sehen – das ist Sozialpolitik nach Art der 3 Affen! – Das ist unehrlich!
Aber damit ist das Sündenregister der – ach so christlich geführten –Riege noch lange nicht komplett:
Das werden wir den Frauen in Niedersachsen im Wahlkampf erzählen.
Damit muss endlich Schluss sein!
Liebe Freundinnen und Freunde, das alles zeigt: Die schwarzgelbe Landesregierung ist unsozial, unbarmherzig und scheinheilig. Und deshalb muss diese Landesregierung weg!
Und der absolute Tiefflieger im Kabinett Wulff ist der Schein- Umweltminister Sander. Gäbe es einen Preis für umweltpolitisches Limbotanzen – er wäre der unanfechtbare Weltmeister. Wie tief auch immer der Anspruch gehängt würde – Herr Sander käme immer locker unter der Stange durch.
Es ist lächerlich, wenn sich Schwarzgelb jetzt ein grünes Mäntelchen umhängt und den Klimaschutz entdeckt. Wer jahrelang jede Initiative ablehnt, beim Küstenschutz taktiert, beim Naturschutz blockiert und nichts für das 3-Liter-Auto getan hat, ist nur unglaubwürdig.
Autobahnen und Atomkraft – das ist das Programm der FDP. Minister Sander preist das atomare Abenteuer als Zauberformel gegen den Klimawandel. Dieser Weg ist katastrophal falsch! Und das wird besonders an dem Problem des Strahlen-Mülls deutlich. Schacht Konrad ist und bleibt ungeeignet, die angeblich sichere Asse säuft ab und der Ministerpräsident und seine Kettensäge bieten weiterhin den porösen Salzstock in Gorleben als nationales und sogar internationales Atomklo an. Das darf nicht zugelassen werden und dafür braucht es uns Grüne!
Liebe Freundinnen und Freunde, wir gehen in diese Wahl mit klaren Ansagen:
Das bedeutet, dass wir in diesem Land mehr Verantwortung übernehmen wollen. Und wir können das. Wir haben die Visionen, die Konzepte und die Menschen!
Wir haben keine Angst vor dem schwarzen Mann und auch nicht vor der gelben Gefahr. Und erst recht nicht vor roten Socken – egal ob sie von der Linkspartei oder von der SPD geschwenkt werden.
Wir kämpfen für grüne Inhalte. Und für ein gutes Ergebnis. Wichtig ist erstmal: Schwarz-Gelb muss weg! Wir wollen wachsen. Nach der Wahl werden wir unsere Optionen prüfen. Dabei wird die entscheidende Frage sein: Wie viel Grün können wir durchsetzen?!
Das und nichts anderes ist entscheidend!
Wir haben in den vergangenen Jahren gute Oppositionsarbeit geleistet – mit und in letzter Zeit vor allem ohne die Genossen. Die beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit sich selbst und den Hinterlassenschaften ihres Systems VW. Das Maß an krimineller Energie einiger Beteiligter ist erschreckend. Das Maß an Naivität anderer Beteiligter ebenso.
Wir stehen dagegen für eine Politik der Transparenz und Offenheit. Davon kann sich nicht nur die SPD, sondern auch Ministerpräsident Wulff eine Scheibe abschneiden. Sein eitles Agieren im VW-Aufsichtsrat war alles andere als im Interesse des Landes.
Das haben wohl auch schon andere gemerkt. Längst ist Christian Wulff nicht mehr als Liebling der Nation unterwegs.
Bundespolitisch ist es deutlich stiller um ihn geworden.
In Niedersachsen ist er mit zahlreichen Pleiten und Pannen auffällig geworden: das peinliche Nichtraucherthema, Transrapid-Untersuchungsausschuss, EU-Vertragsverletzungsverfahren, Kettensägenmassaker des Umweltministers - erfolgreiche Politik sieht anders aus.
Es ist schon eine seltsame Mischung aus Pharisäern, Reserveoffizieren, Schottenröcken und frommen Schwestern, die sich da jeden Monat im Landtag an der Regierungsbank versammelt und als Stoßtrupp für die geistig-moralische Erneuerung Niedersachsens präsentiert.
Aber wir alle wissen: Das schwarzgelbe Kuriositätenkabinett ist von gestern und seine Politik ist nicht zukunftsfähig.
Und nun noch ein privates Wort – wir sind ja quasi unter uns. Irgendwo stand neulich über mich geschrieben, ich würde manchmal etwas unterkühlt wirken. Dazu kann ich nur sagen:
Aber
3. Meine Lust und Leidenschaft mit Euch gemeinsam einen sensationellen Wahlkampf auf die Beine zu stellen und Christian Wulff kräftig auf die Füße zu treten ist grenzenlos!
Ich will gemeinsam mit Stefan und Euch die Menschen in Niedersachsen davon überzeugen, dass grüne Politik diesem Land eine ökologische und soziale Perspektive gibt.
Die Bremer haben uns gezeigt, dass wir viele Menschen erreichen können. Wir werden kämpfen müssen. Aber das können wir. Etwas Besseres als den Wulff haben die Niedersachsen allemal verdient.
Ich bitte Euch um Eure Zustimmung für meine Kandidatur als Spitzenkandidatin.